Unsere neue temporäre Ausstellung - Italien mit den Augen von Franz Liszt
2017.05.23

Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei Perioden in Liszts Leben, welche beide mit Italien zusammenhängen. Im ersten Abschnitt begegnen wir dem jungen Klaviervirtuosen und Komponisten Liszt, der zwischen 1837 und 1839 mit seiner Lebensgefährtin Prinzessin Marie d'Agoult vorwiegend Norditalien bereiste. Seinem ersten Besuch in Rom im Jahre 1839 folgend zeigt der zweite Teil die interessantesten Segmente in Liszts Leben in seinen frühen fünfziger Jahren, als er sich in der Ewigen Stadt niederließ und dort 9 Jahre verbrachte. Sein Kontakt mit Rom hielt durch sein sein ganzes Leben über, denn nach 1869 verließ er zwar die Stadt, setzte aber seine Reisen fort, meistens im Dreieck von Rom, Weimar und Budapest. Die ersten Jahre der Reise in Norditalien und die Wirkung auf den jungen Liszt wird von Professorin Rossana Dalmonte und Mariateresa Storino, Kollegen der Fondazione Istituto Liszt Bologna vorgestellt. Der zweite Teil, der sich mit Liszts bedeutendsten Begegnungen mit Rom beschäftigt, wird mit dem Material des Liszt Museums Budapest und einigen leihenden Institutionen ausgestellt. Einige der gezeigten Dokumente betonen sehr interessante und selten erwähnte musikalische Implikationen, wie Liszt und seine Beziehung zu Reformen in der italienischen Kirchenmusik. Auch im Erdgeschoss zeigen wir einige Segmente aus Liszts Ideen über italienische Literatur und Kunst und wie es seine Kompositionen beeinflusst hat.