Cziffra-Ausstellung im Liszt-Museum

Im Liszt-Museum wurde am 20. Februar 2026 die neue Ausstellung „Von Franz Liszt bis György Cziffra – Geschichte der ungarischen Klavierschule“ eröffnet. Sie ist bis zum 30. Juni bei freiem Eintritt zu sehen.

Die zwölf Ausstellungstafeln zeichnen ein umfassendes Bild der ungarischen Klavierschule von Franz Liszt bis György Cziffra nach und beleuchten die besondere Tradition eines Klavierunterrichts, der auf einer eigenständigen Methodik basiert. Diese Tradition brachte Pianistenlegenden wie Géza Anda, Béla Bartók, Ernst von Dohnányi, Annie Fischer, Louis Kentner, Edward Kilényi und Imre Ungár hervor, deren Aufnahmen bis heute weltweit geschätzt werden.

Die gemeinsame Ausstellung des Cziffra Festivals und des Franz Liszt Gedenkmuseums und Forschungszentrums folgt der Entwicklung der ungarischen Klavierschule von ihren Anfängen an der Franz-Liszt-Musikakademie bis in die 1950er Jahre. Vorgestellt werden bedeutende Pianisten und Klavierpädagogen, darunter István Thomán, Árpád Szendy, Arnold Székely, Béla Bartók, Ernst von Dohnányi, Imre Keéri-Szántó und György Cziffra.

Konzipiert und kuratiert von:

Kurators: Cselényi Máté, Szabó Ferenc János

Éry Botond Medárd, Mátrai Diána Eszter, Peternák Anna

Die Ausstellung entstand auf Initiative von János Balázs, künstlerischer Direktor des Cziffra Festivals und Kossuth-Preisträger.